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1. Generieren eines eigenen Schlüsselpaares
Wir raten Ihnen, Ihre Schlüssel mit der Version 2.6.3i
des Programms PGP zu erzeugen!
Die neuere Version 5.0/6.0 ist noch nicht an internationale Belange
angepaßt und auch nicht kompatibel mit der bei der IN-CA verwendeten
PGP-Version. Sobald die internationale Version 5.0i/6.0i von PGP
verfügbar ist und die IN-CA umgestellt wurde, können dann auch
PGP 5.0/6.0-Schlüssel zertifiziert werden.
Bemerkung: Wenn die Version 6.0 zum erzeugen des Schlüssels benutzt
werden kann, raten wir dazu die Busines-Version des Programms einzusetzen.
Die Freeware Version erzeugt nur RSA-Keys bis 1024 Bit. Schlüssel
>1024 Bit können nur als DH/DSS-Schlüssel erzeugt werden. Wir
raten nicht zu der Nutzung von DH/DSS-Schlüsseln, weil die zugrunde
liegenden Algorithmen noch nicht ausgiebig untersucht wurden. Unter
anderem sind diese Schlüssel nicht abwärtskompatibel und
können somit nicht von der Mehrzahl der jetzigen PGP-Nutzer
verifiziert werden.
- Schlüssel generieren gemäß
IN Certification Policy:
pgp -kg
Realname <E-Mail-Adresse gemäß RFC 822> (Optionen)
Beispiele:
Jörg Wedekind <jw@cologne.de>
Jörg Wedekind <jw@cologne.de> (SIGN)
Norbert Bressem <nb@cologne.de> (ENCR EXPIRE:1999-12-31)
- Wahlweise können auch zwei Schlüssel erzeugt werden: Ein "SIGN"-Schlüssel, der
nur zum signieren von Schlüsseln dient, sowie ein "ENCR"-Schlüssel, mit dem
die E-Mails verschlüsselt werden können (die an die IN-CA angepasste Version
PGP2.6.3in
(Source für Unix- und Windows-Systeme) unterstützt den Umgang mit SIGN-und ENCR-Schlüsseln.
- Export der öffentlichen Schlüssel in eine Datei:
pgp -kxa Schlüsselbzeichnung eigenkey.asc
- Ausgabe (und merken) der Schlüssel-ID und der Fingerprints:
pgp -kvc Schlüsselbezeichnung
- Ausfüllen der Zertifizierungsvereinbarung.
2. Zertifizierung
- Der Antragsteller sendet den/die extrahierten Schlüssel sowie
die ausgefüllte Zertifizierungsvereinbarung per E-Mail an die
IN-CA.
Alternativ können Schlüssel und Vereinbarung auch beim
persönlichen Kontakt mit dem
Repräsentanten der IN-CA
per Diskette übergeben werden (bitte die Diskette mit dem
Namen beschriften).
- Die IN-CA überprüft die Schlüssel auf
Konformität mit der IN-Zertifizierungspolicy.
- Bei einem persönlichen Treffen zwischen Antragsteller und dem
Repräsentanten der IN-CA (z.B. auf dem Münchner
Usertreffen) wird die Identität des Antragstellers anhand
Personalausweis oder Reisepaß (andere Dokumente werden nicht
akzeptiert!) überprüft. Der Antragsteller unterschreibt
in Gegenwart des IN-CA-Repräsentanten die Zertifizierungs-
vereinbarung und erhält die aktuellen Fingerprints der
Schlüssel der IN-CA und der IN-Root-CA.
- Kurze Zeit später erhält der Antragsteller ihre - jetzt
durch die IN-CA zertifizierten - Schlüssel per E-Mail
zurück.
3. Hinzufügen des Zertifikats zum eigenen Schlüssel
- Der Nutzer kann nun die Signatur der IN-CA dem eigenen
Schlüsselbund hinzufügen:
pgp -ka Dateiname der erhaltenen Datei
- Die zertifizierten öffentlichen Schlüssel des
Anwenders werden auf dem
FTP-Server von COLOGNE.DE veröffentlicht,
es sei denn der Anwender hat der Veröffentlichung
widersprochen. Darüberhinaus werden diese Schlüssel
auf einem der synchronisierten Public-Key-Server des IN
bereitgestellt.
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